Neue bAV-Vorsorgemodelle

Lohnende Modelle für Arbeitgeber und Arbeitnehmer

Neben der Finanzierung von bAV-Verpflichtungen gehört auch die Umsetzung neuer Vorsorgemodelle zu den Leistungen des VdW Pensionsfonds. Zurzeit befinden sich 2 dieser Modelle im Angebotsspektrum: Die Beitragszusage mit Mindestleistungsgarantie und die beitragsorientierte Bausteinzusage. Außerdem ist eine Kombination aus beiden Leistungen möglich. Jedes dieser Vorsorgemodelle hat seine ganz eigenen Stärken, die sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern nutzen.

Beitragszusage mit Mindestleistungsgarantie

Geringes Haftungsrisiko für den Arbeitgeber, hohe Renditeerwartung für den Arbeitnehmer: Das bietet Ihnen der VdW Pensionsfonds durch die Beitragszusage mit Mindestleistungsgarantie (BZML). Diese Zusageform eignet sich in erster Linie, um den Anspruch eines Mitarbeiters auf Entgeltumwandlung umzusetzen (§ 1 des Betriebsrentengesetzes). Einschränkung: Für Führungskräfte ist diese Leistung nicht geeignet, da die Dotierungsmöglichkeiten beschränkt sind.

So funktioniert die BZML

Bei der BZML verpflichtet sich der Arbeitgeber, Beiträge an den VdW Pensionsfonds zu zahlen. Größter Vorzug für den Arbeitnehmer: Die BZML stellt sicher, dass bei Auszahlungsbeginn mindestens die Summe der zugesagten Beiträge verfügbar ist. Dafür stehen der VdW Pensionsfonds und – im Falle der Nachhaftung – der Arbeitgeber gerade.

Garantierte Auszahlung – in jedem Fall

In der betrieblichen Altersversorgung gilt: Ansprüche, die per Entgeltumwandlung finanziert werden, sind sofort unverfallbar. Das heißt: Die zusätzliche Rente wird dem Arbeitnehmer garantiert ausgezahlt. Auch dann, wenn er den Betrieb wechselt oder der Arbeitgeber Insolvenz anmeldet. Und: Angespartes Guthaben bleibt auch bei Arbeitslosigkeit unangetastet. Denn die Beitragszusage mit Mindestleistungsgarantie ist „Hartz-IV“-sicher. Arbeitssuchende müssen das Guthaben also nicht auflösen, um Anspruch auf Arbeitslosengeld II (ALG II) zu erhalten.

Beitragsorientierte Bausteinzusage

Bei diesem bAV-Modell werden Versorgungsbeiträge über Rentenfaktoren in Rentenbausteine umgerechnet. Dabei gibt es 2 Möglichkeiten: Der Arbeitgeber sagt dem Arbeitnehmer die Versorgungsbeiträge zusätzlich zum Gehalt zu. Oder: Der Arbeitnehmer verzichtet für die Beiträge auf einen Teil seines Gehalts (Entgeltumwandlung). Auch bei der Höhe der Versorgungsbeiträge gibt es 2 Varianten: Die Beiträge können entweder festgesetzt werden oder sich prozentual nach dem jeweiligen Gehalt des Arbeitnehmers richten.

So funktioniert die Bausteinzusage

Die Höhe der Altersrente hängt zum einen davon ab, wie viele Rentenbausteine der Arbeitgeber im Laufe der Jahre gesammelt hat. Zum anderen sind die eingeschlossenen Versorgungsleistungen entscheidend. Hier kann der Arbeitgeber das Versorgungsspektrum frei wählen: Altersrente, Witwenversorgung und/oder Invaliditätsleistungen. Die Höhe der Rente wird dabei vor allem durch die Versorgungsbeiträge bestimmt.

Maßgeblich ist aber auch die garantierte Verzinsung. Sie kann vom Arbeitgeber vorgegeben werden. Überschüsse aus der Kapitalanlage, die über die Mindestverzinsung hinausgehen, werden dem Mitarbeiter gutgeschrieben. Es sei denn, er hat mit dem Arbeitgeber eine feste Verzinsung vereinbart.

Die Vorteile der Bausteinzusage

Die beitragsorientierte Bausteinzusage kann auf 2 Arten umgesetzt werden: als Individualzusage für einen einzelnen Arbeitnehmer oder als Versorgungsordnung für sämtliche Mitarbeiter eines Unternehmens. Die Bausteinzusage ist damit für Arbeitnehmer aller Gehaltsklassen geeignet. Weitere Stärken dieses Vorsorgemodells aus Arbeitgebersicht:

  • Hohe Flexibilität und hoher Dotierungsrahmen
  • Arbeitgeber kann den Garantiezins vorgeben

Arbeitgeber sollten allerdings berücksichtigen, dass sie bei der beitragsorientierten Bausteinzusage sowohl das Zinsrisiko als auch biometrische Risiken tragen. Außerdem unterliegen die Verpflichtungen der vollen PSV-Pflicht.

Kombinationsmodelle

In der Praxis bieten sich meist bAV-Modelle an, bei denen sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber ihren finanziellen Beitrag leisten. Besonders verbreitet ist hier die Variante, bei denen der Arbeitgeber einen Grundbetrag zur Verfügung stellt. Beteiligt sich nun der Mitarbeiter an der bAV-Finanzierung (Entgeltumwandlung), erhält er einen zusätzlichen Beitrag des Arbeitgebers. Die Entgeltumwandlung wird dabei als Beitragszusage mit Mindestleistungsgarantie gestaltet, der Arbeitgeberanteil als Bausteinzusage.

Nutzen Sie die neuen Vorsorgemodelle des VdW Pensionsfonds

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